Sonderausstellung im Alpinen Museum
Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems und des Jüdischen Museums Wien in Zusammenarbeit mit dem Oesterreichischen Alpenverein und dem Deutschen Alpenverein
Hast Du meine Alpen gesehen? Eine jüdische Beziehungsgeschichte
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Hast Du meine Alpen gesehen |
Die Ausstellung Hast Du meine Alpen gesehen? lädt zu einer Neuentdeckung der Geschichte des Alpinismus ein. Sie rückt die Bedeutung jüdischer Bergsteiger und Künstler, Tourismuspioniere und Intellektueller, Forscher und Sammler und ihre Rolle bei der Entdeckung und Erschließung der Alpen ins Rampenlicht.
Seit Moses, dem ersten Bergsteiger der Geschichte, haben Juden an der Schwelle von Himmel und Erde, von Natur und Geist nach spirituellen Erfahrungen und den Gesetzen und Grenzen der Vernunft gesucht. Bis heute sind die Alpen der Treffpunkt von gläubigen Juden aus aller Welt.
Im 20. Jahrhundert wurden die Alpen aber auch zum Kampfplatz der Politik und der Ideologien. Die Alpen sind nicht mehr der Spielplatz von Europa, sondern ein soldatisches Übungsfeld, die grandiose Schaubühne der Natur keine 'moralische', sondern eine militärische Anstalt, schrieb Joseph Braunstein, der Wiener Alpinist und Musiker, 1936, wenige Jahre vor seiner Emigration in die USA. Und er hatte dabei nicht nur die Schlacht um die Eiger-Nordwand vor Augen, sondern auch die schon in den 1920er Jahren durchgesetzte Arisierung des Alpenvereins.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Situation in München und Deutschland sowie in den deutschen Sektionen des Alpenvereins.
Vom 22. April 2010 bis 27. Februar 2011
Geöffnet Dienstag bis Freitag 13-18 Uhr, Samstag und Sonntag 11-18 Uhr. Am 24., 25., 31.12., 1.1., Faschingsdienstag und Karfreitag geschlossen
Zur Ausstellung wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten.
Veranstaltungen: Alpines Museum des Deutschen Alpenvereins, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde, Jüdisches Museum München und Filmmuseum München
in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk, der Literaturhandlung, dem NS-Dokumentationszentrum, dem Orchester Jakobsplatz München und dem Stadtarchiv München. |